Grills – Für das perfekt zubereitete Steak

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Spätestens, wenn es auf die warme Zeit im Jahr zugeht, ist die Grillsaison offiziell eröffnet. Wenn der Duft von gebratenen Steaks durch die Luft steigt, ist es Zeit den eigenen Grill hervorzuholen oder sich gleich ein neues Modell zu kaufen.

Denn für die optimale Zubereitung der Steaks, ist der Grill von entscheidender Bedeutung. Für den absoluten Grillgenuss braucht man, neben dem qualitativen Fleisch, natürlich noch ein Steak-Thermometer,  um das Steak perfekt und auf der richtigen Garstufe zuzubereiten. Mit verschiedenen Steakgewürzen unterstreicht man individuell den Fleischgeschmack. Passendes Grillzubehör, wie eine Grillzange, ein Grillwender, eine Grillgabel, eine Grillschale oder ein scharfes Steakmesser, erleichtern die Zubereitung und machen das Grillen zum echten Vergnügen.

Vom Elektrogrill, über den Holz- und Gasgrill, einen Kugelgrill, einen Barbecue Smoker oder gar eine komplette Grillstation: bei der großen Auswahl an verschiedenen Grills, speziellen Grillmodellen und Grillarten verliert man schnell den Überblick.

Für deinen Grill gilt: er muss zu dir passen! Stelle dir dazu folgende Fragen: Wie oft grillst du und wie bereitest du das Fleisch am liebsten zu?

Die beliebtesten Grills:

  • Rundgrill:

Der Rundgrill, die klassische Basisversion des Grills, eignet sich besonders gut, wenn du eher selten grillst. Du kannst ihn zudem ganz leicht auf- und abbauen und mit zum Grillplatz nehmen. Die Rundgrills sind bereits für relativ wenig Geld zu haben, halten aber im Vergleich auch nicht so lange. Eine Alternative: Wenn du dich für einen Rundgrill aus Edelstahl entscheidest, musst du zwar etwas mehr zahlen, dafür rostet und verbiegt der Grill nicht so schnell.

  • Kugelgrill:

Der Kugelgrill eignet sich besonders gut, wenn du dein Steak „indirekt grillen“ möchtest. Unter der abgerundeten Grillhaube gart dein Fleisch besonders schonend, denn es liegt nicht direkt über der Kohle. Der tropfende Fleischsaft wird zudem in einer Schale aufgefangen und gelangt so nicht ungehindert in die Glut. Mithilfe eines Anzündkamins, den du in den Kugelgrill stellst, bekommst du die Kohle und damit den Grill auch in relativ kurzer Zeit heiß.

  • Smoker:

Der Smoker ist genau dein Grill, wenn du ein Fan von langen Grill-Sessions bist. Ganz im Stil des amerikanischen Barbecues, werden häufig große Fleischportionen in dem länglich ausgelegten Grill zubereitet. Die lange Grillzeit, oft über einige Stunden, hat aber ein schönes Ende. Schließlich wirst du mit einem butterzarten, aromatischen Fleisch belohnt. Die Anschaffung der großen Grillstation hat aber auch ihren Preis.

Befeuerungsarten:

Hast du dich für einen Grill entschieden, sollte auch die Befeuerungsart zu deinen Grillvorlieben passen:

  • Holzkohlegrill

Der Holzkohlegrill, ist sicher noch immer einer der beliebtesten Befeuerungsarten beim Grillen. Kein Wunder, er ist günstig in der Anschaffung und das Fleisch erhält den typischen, leichten Rauchgeschmack. Allerdings dauert die Vorbereitung, also das Erhitzen der Holzkohle, etwas länger. Abhilfe kann dir hier ein Anzündkamin schaffen. Zudem muss du bei dieser Grillbefeuerung wegen der möglichen Rauchentwicklung und dem Funkenflug aufpassen. Für das Grillen auf dem Balkon ist der Holzkohlegrill also eher ungeeignet.

  • Gasgrill

Der Gasgrill erhitzt sich schnell und kann auf die exakt gewünschte Temperatur eingestellt werden. Wer also spontan grillen möchte, der ist mit diesem Grilltyp gut bedient. Allerdings nur, wenn er im eigenen Garten steht. Denn spontan kann man ihn, wegen seinem Format und Gewicht sowie den großen Gaskartuschen, nicht mit in den Park nehmen. Weitere Pluspunkte des Gasgrills: wenig Funkenflug und Rauch, damit auch keine Schadstoffentwicklung. Darüber hinaus ist der Gasgrill einfach zu reinigen. Allerdings musst du beim Kauf eines Gasgrills, etwas tiefer in die Tasche greifen.

  • Elektrogrill

Praktisch und raucharm, damit ist der Elektrogrill, zumindest die kompakte und handliche Variante, auch perfekt für den Balkon geeignet. Allerdings muss bei diesem Grill immer eine Steckdose in der Nähe sein. Wenn die etwas weiter weg sein sollte, kannst du sie aber einfach mit einem Verlängerungskabel erreichen. Ist der Elektrogrill erstmal angeschlossen, kann das Grillen, ganz problemlos ohne Rauch und Flammen, losgehen. Wer allerdings auf Röstaromen beim Fleisch oder das spezielle Grillfeuer-Feeling nicht verzichten mag, der sollte eher zu einer anderen Grillbefeuerung greifen.

Indirektes Grillen vs. direktes Grillen

  • Indirektes Grillen

Das indirekte Grillen, ist die sanfte Methode das Fleisch zuzubereiten. Das Steak wird auf die Seite des Grills gelegt und darunter wird eine Tropfschale, für den Fleischsaft, platziert. Unter dem Deckel des Grills zirkuliert die Luft und das Steak wird langsam gegart. Das indirekte Grillen ist perfekt für besonders große Fleischstücke und den Smoker.

  • Direktes Grillen

Beim direkten Grillen wird das Fleisch, wie der Name bereits verrät, direkt über der Glut platziert. Damit ist ein schnelles Angrillen möglich. Diese Methode eignet sich besonders dann, wenn du die typischen Grillstreifen auf deinem Fleisch und gewisse Röstaromen beim Steak haben möchtest. Das direkte Grillen ist also perfekt für Steaks, die unter 25 Minuten auf dem Rundgrill gegrillt werden.

Fotocredit:
Headerbild
iStock.com/Kesu01
2018-07-30T10:57:42+00:00Juli 27th, 2018|0 Kommentare

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