Steaks2020-01-17T13:45:10+00:00

Hier findet jeder sein Lieblings-Steak!

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Bürgermeisterstück / Tri Tip Steak

Das Bürgermeisterstück ist ein Steak Cut, den du sehr individuell zubereiten kannst. Er eignet sich zum Bespiel für Geschnetzeltes, kann Sous Vide oder geschmort genossen werden. Aber auch zum schnell anbraten oder grillen eignet sich das Tri Tip Steak gut. Das Bürgermeisterstück stammt übrigens aus dem Bereich der Hüfte oberhalb der Kugel der Keule. On top: Dieses Steak ist im Vergleich zu anderen Premium Cuts deutlich günstiger. Das tut dem ausgeprägten Fleischgeschmack und der besonderen Saftigkeit des Bürgermeisterstücks aber keinen Abbruch.

Filet Mignon

Das Filet Mignon gehört unter den Steak Cuts zur Königsklasse. Es ist ein Teilstück des Lendenmuskels, der nahezu fettfrei ist. Aus diesem wird das Filet Mignon (das schmale, vordere Ende) gewonnen. Das Filet Mignon ist derart zart und saftig, dass es beinahe auf der Zunge zergeht. Kein Wunder also, weshalb es bei Gourmets so beliebt ist. Den schmackhaften Steak Cut kannst du kurz anbraten oder grillen. Das Beste ist, es lässt sich prima mit anderen Zutaten kombinieren und damit vielseitig in der Küche einsetzen.

Filet Wellington

Das Filet Wellington gehört zu den Gerichten, die gerne zu besonderen Anlässen serviert werden. Das Rezept dazu ist übrigens schon um 1900 in deutschsprachigen Kochbüchern zu finden. Es handelt sich um eine Abwandlung des französischen Rindfleisch in der Kruste. Die Zutaten sind hochwertig, die Zubereitung braucht allerdings auch ihre Zeit. Hauptbestandteil des Filet Wellington ist das zarte Lendenstück (Rinderfilet), das mit Duxelles (Pürree aus gehackten Champignons, teils auch mit Gänseleberpastete) sowie einem Blätterteig ummantelt ist. Serviert wird das Filet Wellington meist mit geschmorten Schwarzwurzeln und einer Demiglace.

Flanksteak

Das Flanksteak gehört, was Grillsteaks betrifft, eher zu den Geheimtipps. In den USA zum BBQ sehr beliebt, wird es in Deutschland meist im Hack oder in der Wurst verarbeitet. Doch es lohnt sich das Flanksteak, auch Bavette genannt, einmal gegrillt zu genießen. Denn es kann mit Saftigkeit und einem kräftigen Geschmack punkten. Das grobfaserige, etwas festere Steak wird aus dem unteren Bauchbereich gewonnen. Der Bauchmuskel wiederum ist flach, fein marmoriert und hat nur einen geringen Fettanteil. Besonders gerne wird das Flanksteak übrigens auch als London Broil genossen. Dafür wird es vor der Zubereitung über Nacht in eine spezielle Marinade gelegt.

Flap Steak

Das Flap Steak ist in der Regel ein Steak Cut, der in großen Portionen verkauft wird. Er stammt aus dem unteren Rippenbereich zwischen Flanke und Rinderbrust. Typische Merkmale dieses Steaks sind die ungleichmäßige und längliche Form sowie die intensive Rotfärbung im ungebratenen/ungegrillten Zustand. Das saftige Flap Steak punktet mit einer ausgeprägten Marmorierung und einem damit verbundenen, intensiven Fleischgeschmack. Die Zubereitung beim Braten, Grillen oder Schmoren dauert beim kräftig-durchwachsenen Flap Steak etwas länger. Das Ergebnis ist butterweich und in Scheiben geschnittenes Fleisch.

Flat Iron Steak

Das Flat Iron Steak ist stark marmoriert, kurzfaserig und deshalb sehr schmackhaft sowie extrem saftig. Das Fleischstück gehört zwar nicht zu den zartesten Steak Cuts, das dürfte aber genau diejenigen freuen, die bei ihrem Steak etwas mehr Biss haben möchten. Es eignet sich perfekt zum Grillen, aber auch zum Kurzbraten in der Pfanne. Das Flat Iron Steak stammt aus dem oberen Teil der Rinderschulter. Es ist von einer Sehne durchsetzt, die erst nach langer Kochzeit aufweichst. Für das Flat Iron Steak, das man vom Grillen kennt, wird diese Sehne entsprechend entfernt.

Metzgerstück

Das Metzgerstück ist zart wie ein Filet, aber kräftiger im Geschmack. Hört sich nach einem Steak-Traum an, oder? Kein Wunder, weshalb die Metzger früher diesen Steak Cut gerne für sich zum Verzehr behalten haben. Die Delikatesse unter den Steak-Arten ist ein Teil des dicken Bugstücks, also aus dem hinteren Teil der Rinderschulter. Das Metzgerstück ist langfaserig und schön marmoriert. Das Fleisch kannst du einfach als Steak oder auf dem Spieß grillen oder als Kurzbratstück in der Pfanne braten und genießen.

Nackensteak

Das Nackensteak ist ein sehr aromatisches, saftiges und kräftig durchwachsenes Muskelfleisch mit kräftigem Eigengeschmack. Es wird aus dem vorderen Rückenbereich, direkt vor dem Entrecôte, geschnitten. Aufgrund seiner vielseitigen Verarbeitungsmöglichkeiten gilt das Nackensteak als echter „Allrounder“ unter den Steaks. Denn es ist sowohl zum Kochen und Schmoren, als auch zum Grillen und Braten perfekt geeignet. Ob als Burger-Patty oder für Pulled Beef, sogar am Spieß macht das Nackensteak eine leckere Figur. Für die anspruchsvolle Zubereitung des Nackensteaks brauchst du unter Umständen etwas mehr Geduld und Geschick. Dafür wirst du mit einem tollen Fleischgenuss belohnt.

Porterhouse Steak

Das Porterhouse Steak ist ein großer Fleischzuschnitt bei dem gilt: nicht kleckern, sondern klotzen. Von diesem Steak Cut können locker 2-3 Menschen essen.
Das Riesen-Steak ist mit Fettadern durchzogen, die das Fleisch besonders geschmackvoll und schön saftig halten. Dank seiner Fasern punktet das Porterhouse Steak zudem mit einer zarten Fleischtextur. Dieser Steak-Zuschnitt stammt aus dem hinteren Rücken des Rindes. Er ist unverkennbar, durch seinen T-förmigen Rückenknochen, dem das Steak beim Grillen den typischen Fleischgeschmack verdankt. Dieser unterteilt den besonders zarten Filet-Anteil und das aromatische Roastbeef. Ein echter Leckerbissen also.

Rib-Eye-Steak/ Entrecôte

Die Rib-Eye-Steaks oder auch Entrecôtes gehören hierzulande zu den beliebtesten Steak Cuts. Kein Wunder, denn sie sind besonders geschmackvoll, zart und ein echter Hochgenuss. Dafür sorgen die kräftigen Muskelstränge, mit denen das marmorierte Fleisch durchzogen ist. Das Muskelfleisch wiederum ist von einer Fettschicht umschlossen, die von der Optik her an ein Auge erinnert. Hiervon leitet sich auch der Name mit (Rib) Eye (englisch für Auge) des Steaks ab. Das Rib-Eye-Steak ist ein Teilstück des Rindes, dass aus dem vorderen Rückenbereich, der Hochrippe hinter dem Nacken, stammt. Für den Verzehr wird der oval-runde Steak Cut allerdings ohne Knochen und Rippendeckel verkauft, wobei die Zubereitung schnell und unkompliziert ist, wie bei einem klassischen Kurzbratstück.

Rinderbrust / Brisket

Die Rinderbrust ist ein durchwachsener und langfaseriger Steak Cut. Sie ist die Grundlage für viele klassische Gerichte, wie Suppen oder Schmorbraten. Die Zubereitung des oft dicken, langfaserigen und mäßig durchwachsenen Zuschnitts braucht allerdings etwas Raffinesse und Geduld. Die Rinderbrust ist ein Teilstück des Rindes, welches sich unterhalb der Querrippe befindet und von dort bis zu den Rippenknochen abgetrennt wird. Genau genommen ist sie der unterste Teil des Rindervorderviertels, welches wiederum in drei Abschnitte unterteilt wird: die Brustspitze, den Brustkern und die Nachbrust.

Die Brustspitze hat wenig Knochen und mehr Fleischanteil und eignet sich daher ideal zum Grillen oder Kochen. Der Brustkern mit dicker Fettschicht wird meist als aromatisches Kochfleisch zum Pökeln verwendet. Die Nachbrust ist der breiteste Teil der Rinderbrust, die sich besonders gut zum Schmoren oder als Suppenfleisch eignet.

Rumpsteak

Das Rumpsteak gehört hierzulande zu den beliebtesten Steak Cuts. Kein Wunder, denn das Fleisch ist herrlich aromatisch und besonders saftig. Insgesamt ist das Fleisch fein marmoriert und eher bissfest. Das Rumpsteak, wird aus der Rinderhüfte, oft aus dem flachen Roastbeef geschnitten. Daher ist der Cut auch unter dem Namen Roastbeef Steak bekannt. Der Fleischzuschnitt hat einen dicken, weißen Fettrand, der dem Steak seinen Geschmack gibt. Für den gleichmäßigen Garprozess wird der Fettdeckel eingeschnitten, was auch zur Folge hat, dass das Steak bei der Zubereitung schön saftig bleibt, nicht zäh wird und sich nicht wölbt.

Argentinische Rinderhueftsteaks
  • Das zarteste Stueck aus der Keule, ohne Fett in bester Qualitaet.
  • Vom argentinischen Angusrind
  • Fachmaennisch von Meisterhand geschnitten.
  • Ohne Sehnen und ohne Fett.
  • In idealer Staerke geschnitten.

Sirloin Steak

Das Sirloin Steak ist ein echter Steak-Riese und perfekt für alle, die gerne große Portionen essen. Noch ein Grund weshalb das Sirloin Steak ein heißer Tipp ist: Der Steak Cut lässt sich unkompliziert und schnell zubereiten und überzeugt mit einem intensiven Fleischgeschmack. Das Sirloin Steak wird aus dem flachen Roastbeef im hinteren Rückenbereich, oder auch aus der Rinderhüfte geschnitten. Das magere Sirloin Steak ist wenig marmoriert und besitzt keinen Filet-Anteil. Es trumpft dennoch mit einem hervorragenden Eigengeschmack auf, der direkt vom Fleisch kommt. Wer also gerne ein aromatisches Steak isst, aber etwas auf seine Linie achten möchte, der greift zum Sirloin Steak.

Tafelspitz

Der Tafelspitz, auch als Hüftdeckel bekannt, wird als Steak zum Grillen noch immer unterschätzt. Noch immer landet der Zuschnitt mit mittel- bis langfaserigem Fleisch meistens im Kochtopf und wird lange geschmort oder als Geschnetzeltes angeboten. Auf der anderen Seite ist ein gut abgehangener Tafelspitz mit dicker Fettschicht ideal für die Zubereitung auf dem Grill. Denn durch die schmelzende Schicht bleibt das Fleisch schön saftig und entwickelt leckere Röstaromen. Der Tafelspitz liegt auf der Rinderhüfte auf und wird aus der Keule des Rindes geschnitten. Charakteristisch ist beim Steak seine Dreiecksform, mit einer bis zum Schwanz flach zulaufenden Spitze. Daher auch der Name des Steak-Zuschnitts.

T-Bone-Steak

Das geschmackvolle T-Bone-Steak mit dickem Fettrand, seinem charakteristische Knochen in der Mitte und der satten weinroten Farbe, gehört allein rein optisch zu den bekanntesten Steak Cuts. Der namensgebende Knochen ist es übrigens auch, der dem T-Bone-Steak seine spezielle für Optik und während der Zubereitung, zusammen mit der Fettstruktur, den unnachahmlichen Geschmack verleiht. Das T-Bone-Steak wird aus der großen Lende, also dem vorderen, unteren Rinder-Rückenbereich geschnitten. Der Knochen trennt die zentralen Rückenmuskeln mit dem kleinen und sehr zarten Filet-Bereich auf der einen und den größeren, festeren Roastbeef-Bereich auf der anderen Seite. Diese komplexe Fleischstruktur in nur einem Cut ist es auch, die das T-Bone-Steak so beliebt macht.

Wagyu Kobe Steak

Das Wagyu Kobe Steak stammt vom japanischen Kobe-Rind. Es zeichnet sich durch seine unvergleichliche Zartheit aus und ist eine echte kulinarische Offenbarung. Nicht zuletzt die aufwendige Zucht und Haltung der Tiere, ist der Grundstock für die besondere Qualität des Premium Cuts. Charakteristisch für das besondere Rindfleisch ist die gleichmäßige, sehr feine Fettmarmorierung des Fleisches. Damit hat es im Vergleich zu anderen Rinderrassen übrigens einen bis zu 50 % höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Das intramuskuläre Fett schmilzt bei der Zubereitung und gibt dem Steak damit eine beinahe cremige Konsistenz. Kurzum, das zarte Wagyu Kobe Steak zergeht beinahe auf der Zunge. Es gibt unter anderem Roastbeef-, Entrecôte-, Hüft-, und Filet-Steaks  vom Wagyu Kobe Rind.

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Bilder Grillhersteller (von oben nach unten):

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